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Azubi-Haus: Lehrlinge trotzen dem Frost

Bei minus acht Grad steigen die Jungs an diesem Morgen aus dem weißen Baustellenbüschen. Sie werden den ganzen Tag draußen verbringen. Seit Tagen arbeiten sie im Frost. Normal für die Maurer-Lehrlinge der Firma Bömmel Bau aus Nüdlingen. Sie arbeiten am Azubi-Haus in Burglauer. "Die neue Generation baut", haben sie ihr Projekt getauft. Sieben Maurer-, ein Beton- und Stahlbetonbauer-Auszubildender; vier im ersten, einer im zweiten und drei im dritten Lehrjahr bauen ein Familienhaus - alleine. Die Saale-Zeitung begleitet das Projektim Baustellenbericht. Mit dem oberen Geschoss müssen die jungen Männer bald fertig werden, für nächste Woche hat der Bauherr die Zimmerleute bestellt.

Mit dem Azubi-Projekt will die Firma ihre Lehrlinge fördern und fordern. Sie sollen Verantwortung übernehmen und sich ausprobieren können. Ihr eigenes Projekt soll sie motivieren und schulen. Aus stolzen Azubis will das Unternehmen ein Team aus verlässlichen Facharbeitern machen.

"Man lernt hier mehr", sagt Enrico Weinmann aus Thundorf. Der 16-Jährige ist im ersten Jahr seiner Ausbildung und verbringt noch mehr Zeit im Unterricht als auf der Baustelle. Dass er hier selber anpacken darf, findet er gut: "Es ist ein cooles Gefühl, wenn man sieht, was man geschafft hat."

Letzte Betonarbeiten

Der Ringanker, das Bauteil am Deckenrand, sitzt. Die Zwischenwände, die Außenwände, die Decke - fertig. Jetzt sollen die letzten Betonarbeiten erledigt werden. Was im "Vierzigacker 3" in Burglauer zwischen all den anderen Neubauten entsteht, macht die Mannschaft stolz. Patzer will sich keiner der jungen Männer erlauben: "Man fragt lieber einmal mehr", sagt Enrico. Trotzdem sind Fehler erlaubt.

"Das Gute ist, man wird nicht zusammengekracht, wenn man was falsch gemacht hat", sagt der 16-jährige Azubi. Profitieren würde davon niemand, meint Polier Michael Kirschbauer, der "seine Jungs" auf der Baustelle anleitet: "Das bringt gar nichts. Wir reden ganz normal miteinander. Die Jungs sollen mit einem guten Gefühl zur Arbeit gehen." Bauherr Sebastian Kiesel, technischer Leiter bei Bömmel Bau, ist zufrieden mit der Mannschaft, die sein Haus baut. "Das läuft alles eins a", sagt er. Und das, obwohl sie wettertechnisch nicht gerade verschont wurde.

Frost auf dem Bau

"Tanzen ist die Devise", sagt Yannick Roth und hüpft auf und ab. Gegen die Kälte helfe nur: Bewegung, da sind sich die Maurer einig. "Die ersten zwei Stunden sind am schlimmsten", sagt Yannick. Zwei bis fünf Schichten tragen die Bauarbeiter, wenn die Temperaturen sinken, so wie jetzt. Schlimmer als der Frost? Regen! "Da werden die Klamotten schwer", sagt Yannick. Alles ist nass, die Schuhe schwer vom Matsch. Dann lieber frostig. Oder? "Sommer ist schlimmer", meint Enrico, "ich schwitze nicht so gern." Michael Kirschbauer schreibt den Temperaturen einen praktischen Nebeneffekt zu: "So erinnert sich jeder daran, dass er sich bewegen muss", sagt er und lacht.

Azubi-Haus: Etappenziel geschafft

Die Etappe ist geschafft. Bevor das Wetter richtig ungemütlich wird, sollte das Erdgeschoss des Familienhauses im "Vierzigacker 3" in Burglauer seine Decke bekommen. "Das macht schon stolz", sagt Yannick Roth. Der Nüdlinger ist einer von acht Lehrlingen, die in Burglauer an dem Azubi-Projekt der Firma "Bömmel-Bau" arbeiten. Die jungen Maurer-Auszubildenden bauen zusammen mit einem Polier ein Haus - allein.

"Wir sind alle froh, dass die Decke jetzt drauf ist. Der Druck ist schon mal weg", sagt Julian Anders. Der "Vierzigacker 3" ist für die Jungs keine Baustelle wie jede andere. Anderswo dürfen sie dem Meister über die Schulter schauen, hier sind sie ihr eigener Chef. "Es wird einem viel Verantwortung mitgegeben", sagt Yannick Roth. Zu sehen wie der Rohbau neben den anderen Neubauten Form annimmt "macht stolz", sagt der Maurer-Azubi im zweiten Lehrjahr.

Junge Maurer bauen allein

Sieben Maurer-, ein Beton- und Stahlbetonbauer-Auszubildende; vier im ersten, einer im zweiten und drei im dritten Lehrjahr stecken in der Haus-Bau-Aktion. "Die neue Generation baut", haben sie ihr Projekt genannt. Vor ein paar Tagen haben die Azubis die Decke fertig geschalt und betoniert. Immer den Zeitplan, der als großes Plakat im Brotzeit-Container hängt, im Nacken: Im Dezember will der Bauherr Richtfest feiern. Der ist gleichzeitig technischer Leiter bei Bömmel Bau und begeistert von den Jungs.

"Sie fühlen sich nicht mehr als normale Lehrlinge. Sie fühlen sich verantwortlich und stolz und haben ein hohes Pflichtbewusstsein entwickelt", sagt Sebastian Kiesel. Genau das soll das neue Projekt der Baufirma erreichen: Eigenverantwortlichkeit fördern und die Lehrlinge fordern. Eigene Erfolge sollen die Azubis motivieren und ihre Fachkompetenz stärken. Michael Kirschbauer ist überzeugt, dass diese Rechnung aufgeht.

Übernehmen Verantwortung

Der 55-Jährige ist Polier und leitet die Truppe an. Es mache Spaß zu sehen, wie sich die Jungs entwickeln, erzählt er. "Die Lehrlinge denken mit. Genau das ist es, was wir erreichen wollen", sagt Michael Kirschbauer. Schon am Abend vorher werde überlegt, was am nächsten Tag ansteht und gebraucht wird, hat der Polier beobachtet. "Die Gesprächsthemen auf der Heimfahrt haben sich verändert", meint Michael Kirschbauer und lacht.

Für Yannick Roth ein klarer Vorteil des eigenen Projekts: "Man weiß, was einen erwartet und man kann sich auf die Arbeit einstellen." Die Stimmung auf der Baustelle ist gut, meint er. "Wenn man mit Gleichgesinnten unterwegs ist, spricht man über die gleichen Themen." Auch Kevin Scheuplein könnte sich an das Modell der eigenen Azubi-Baustelle gewöhnen: "Jetzt hat man sich eingearbeitet, da macht man sich auch nach Feierabend Gedanken. Es macht richtig Spaß. Man kann einfach seine Arbeit machen", sagt der Lehrling im dritten Ausbildungsjahr. Gibt es eine ungeklärte Aufgabe, stecken die Jungs die Köpfe zusammen: "Wir besprechen uns, wie man am besten rangeht", sagt Julian Anders. Ganz nebenbei rücken die Auszubildenden zusammen.

Gut für das Team

"Die Gemeinschaft wächst", sagt Sebastian Kiesel. Die älteren ziehen die jüngeren Lehrlinge mit, meint Michael Kirschbauer. Klar, sagt der Polier, bei den Azubis aus dem ersten Jahr dauern die Arbeiten länger. "Da besteht einfach mehr Erklärungsbedarf. Die fangen ja auch bei Null an. Von denen können wir nicht erwarten, dass sie in einem Vierteljahr fertige Maurer sind. Hier lernen sie, indem sie sich ausprobieren." Einziger Wehmutstropfen: das Wetter.

"Es ist so kalt", sagt Misganu Bekele. Der 23-jährige Äthiopier hat sich wie seine Kollegen in mehrere Schichten Kleidung gehüllt. 14 Grad. Kälter werde es bei ihm zu Hause nicht, erzählt er. "Immer bewegen und heißen Tee kochen", sagt Misganu Bekele und lacht.

Den acht Azubis bleibt in den nächsten zwei Wochen noch viel zu tun. Nächste Etappe: das Obergeschoss.

 

Quelle: Saale-Zeitung, Freitag, 11 November 2016 (Text und Fotos: Carmen Schmitt) 

Azubi-Projekt: Lehrlinge bauen ein Haus

Acht Lehrlinge bauen ein Familienhaus - allein. Sie müssen und dürfen anpacken - für mehr Selbstständigkeit, Stolz und ein besseres Image der Branche.

von CARMEN SCHMITT Mohammed kratzt den Mörtel auf die Bahn. Julian und Kevin rücken den nächsten grauen Klotz zurecht. Stein auf Stein. Wo sich heute Pfützen bilden, sollen bald Küchenzeile, Sofa und Kinderbett stehen. In eineinhalb Monaten will der Bauherr Richtfest feiern. Das Team liegt gut im Zeitplan. Noch: Die Hälfte der Baustellen-Mannschaft hat noch nie einen Stein auf den anderen gesetzt. Acht Azubis bauen das Familienhaus im Burgläurer Neubaugebiet zwischen den chicen Neubauten. Allein.

Fast allein: Michael Kirschbauer gibt den Ton an. Weißer Helm, weißer Schnauzer, Brille: Der 55-Jährige ist Polier und sagt "seinen Jungs" auf der Baustelle am "Vierzigacker 3", wo es lang geht. Sieben Maurer-, ein Beton- und Stahlbetonbauer-Auszubildende; vier im ersten, einer im zweiten und drei im dritten Lehrjahr: Das ist sein Bautrupp. Der ist nie vollständig. Wochenweise haben die jungen Männer Blockunterricht in der Berufsschule. Sie sind Berufseinsteiger mit wenig bis keiner Erfahrung. Der Bau dauert länger als mit einer "normalen" Kolonne. Trotzdem hat Sebastian Kiesel, der Bauherr, keine Sekunde gezögert. Acht Azubis bauen das Häuschen, in das er mit seiner Familie einziehen wird.

Image: Die Baustelle der Branche

Die Pfützen werden größer. Seit der letzten Nacht wechseln sich Schauer und Nieselregen ab. Im Profil der Stahlkappenschuhe der Männer kleben Klumpen aus aufgeweichter Erde. Die Arbeit auf dem Bau ist dreckig und schwer - so das Klischee. Dieser Vormittag ist eine Steilvorlage für das erste Stereotyp. "Es heißt, wenn du nichts kannst, gehst du auf den Bau", sagt Carsten Ernst, Geschäftsführer bei der Nüdlinger Bau-Firma "Bömmel Bau". Dass das nicht so ist, soll das neue Azubi-Projekt des Unternehmens beweisen, erklärt er.

Gegen das schlechte Image der Branche und für stolze Azubis: Bauherr Sebastian Kiesel ist technischer Leiter bei Bömmel Bau. Er lässt sich nur zu gern auf das Experiment ein. Sein Credo: "Wir wollen, dass die Azubis nach der Ausbildung selbstständig arbeiten können." Sie sollen während ihrer Lehre anpacken dürfen: "Ich kann nur etwas lernen, wenn ich es mache", sagt Geschäftsführer Carsten Ernst. Wer drei Jahre lang den Handlanger gibt, ist nach der Lehre kein Fachmann, auf den man sich verlassen kann, erklären die beiden Männer des Unternehmens. Andererseits: Wer nur kehrt und den Meistern zuschaut, verliert die Lust am Job. Das Haus-Bau-Projekt der Auszubildenden soll dem Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels ein verlässliches Team sichern und die Lehrlinge fordern und fördern. Nach dem Motto: "Motivation durch Erfolgserlebnisse".

Vom Fundament bis zum Dach

Der Azubi-Alltag schaut normalerweise anders aus. Heute diese Baustelle, nächsten Monat Berufsschule, danach weiter auf eine andere Baustelle. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die Kontinuität. Immer wieder werden sie aus den Arbeitsabläufen auf dem Bau herausgerissen. Nicht so hier: "Es ist ihr Projekt", sagt Polier Michael Kirschbauer, "vom Fundament bis hoch zum Dach". Damit das bis zum Richtfest da ist, wo es hingehört, nimmt der 55-Jährige die acht an die Hand. "Das ist wie einen Sack Flöhe hüten", sagt er und lacht. Er erklärt, warum das Projekt "seine Jungs" nicht nur fachlich weiterbringen wird. Bauherr Sebastian Kiesel verrät, wieso er keine Angst vor schiefen Wänden hat.

 

Quelle: Saale-Zeitung, Montag, 24 Oktober 2016 (Text und Fotos: Carmen Schmitt) 

Projekt Haus-Bau: Wenn Lehrlinge das Sagen haben

Acht Azubis bauen alleine ein Haus. Das Ziel: Die Lehrlinge fordern und fördern - nach dem Motto "Motivation durch Erfolgserlebnis".

Die Kollegen in der Berufsschule haben nicht schlecht gestaunt, als die Bömmel-Bau-Azubis von ihrem Projekt erzählt haben, sagt Kevin Scheuplein, 18, Maurer-Lehrling aus Bad Bocklet im dritten Ausbildungsjahr. Skeptisch sind sie wohl immer noch, meint er. Dabei sind er und seine Lehrlingskollegen schon mitten drin: Acht Azubis bauen allein ein Haus. Ein Polier lehrt und führt die Auszubildenden auf der Baustelle. Ansonsten heißt es: anpacken, Verantwortung übernehmen und ranklotzen. Michael Kirschbauer ist ihr Mentor und Lehrer und überzeugt von "seinen Jungs". Genauso wie Bauherr Sebastian Kiesel, der Teil des Projekts ist.

"Die Jungs haben einen unglaublichen Ehrgeiz", sagt Sebastian Kiesel. Er ist technischer Leiter bei dem Bau-Unternehmen. Zum ersten Mal lässt die Firma ein Haus nur von Azubis bauen. Sein Haus. Im Dezember will er Richtfest feiern. Ein bisschen günstiger wird sein Eigenheim, dafür dauert es etwas länger. Obwohl: Es zeichnet sich ab, dass sie gar nicht viel länger brauchen, meint er. Bis jetzt. Ob er keine Bedenken hat? Schließlich ist der einzige mit jahrelanger Berufserfahrung auf der Baustelle Polier Michael Kirschbauer.

Vertrauen in den Azubi-Trupp

Sebastian Kiesel winkt ab. Die Jungs haben das drauf, sagt er. Michael Kirschbauer bestätigt das Gefühl des Bauherren: "Ich bin positiv überrascht, wie die älteren Lehrlinge arbeiten." Der 55-jährige Polier aus Lauter hat das Kommando auf der Baustelle am "Vierzigacker 3" in Burglauer. Freilich, er muss alles Schritt für Schritt zeigen, sagt er. Er braucht Geduld, muss die jungen Männer an die Hand nehmen, aber: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen."

Der Verantwortung bewusst

In der vergangenen Woche haben sie abgestimmt. Das ganze Büro hat Vorschläge gemacht. Jetzt haben die Azubis ihr Projekt getauft: "Die neue Generation baut." "Es ist eine Herausforderung für uns", sagt Julian Anders. Der 18-jährige Maurer-Lehrling aus Nüdlingen ist sich der Verantwortung bewusst: "Wenn jetzt etwas falsch ist, gibt es keine Ausrede mehr." Die acht Jungs übernehmen Arbeiten, bei denen sie dem Meister sonst nur über die Schulter schauen dürfen. "Man fühlt sich erwachsener und höher gestellt", sagt Julian Anders. "Sie sollen stolz sein auf das, was sie leisten", sagt Geschäftsführer Carsten Ernst. Ein Familienhaus wie das von Sebastian Kiesel ist genau das richtige Projekt für den Azubi-Bau-Trupp, meint er: eine überschaubare Baustelle mit den klassischen Arbeiten des Handwerkers. "Der Lerneffekt wird hier höher sein", sagt Polier Michael Kirschbauer. Höher als auf einer Baustelle, auf der der Azubi einer von vielen ist. Geht es nach ihm, profitieren die jungen Männer nicht nur aus fachlicher Sicht von der Verantwortung.

Von der Pflicht zur Verpflichtung

"Ich hoffe, die Baustelle stärkt ihr Selbstbewusstsein", sagt der 55-Jährige. Es macht ihm Spaß, mit den Jungs zu arbeiten, sagt er. Vom Team-Geist der Gruppe ist er beeindruckt: "Die älteren Lehrlinge übernehmen Verantwortung für die jüngeren." Die Männer rücken zusammen und wachsen persönlich an ihrem gemeinsamen Ziel. Ganz nebenbei integrieren sie ihre beiden syrischen und den afghanischen Azubi-Kollegen. "Keiner wird alleine stehen gelassen", sagt Sebastian Kiesel. "Was der eine nicht weiß, kann der andere."

Vor drei Wochen haben die ersten Arbeiten gestartet. Die Erde wurde ausgehoben und das Fundament gelegt. Im Dezember will Sebastian Kiesel Richtfest feiern. Und danach? Wenn alles fertig ist, will der Bauherr alle einladen: "Klar, die haben mein Haus gebaut." Bis dahin wird Sie die Saale-Zeitung mit dem nächsten Baustellenbericht auf dem Laufenden halten.

 

 

Quelle: Saale-Zeitung, Montag, 24 Oktober 2016 (Text und Fotos: Carmen Schmitt)

Neue Trikots für die U 15 Junioren des SV Veitshöchheim

  • Neue Trikots für die U 15 Junioren des SV Veitshöchheim

  • Übergabe der neuen Trikots durch unseren Geschäftsführer Bernhard Heinrich

Die Junioren des SV Veitshöchheim spielen ab dieser Saison mit dem Logo der Firma Bömmel Bau auf der Brust.

Die Bilder zeigen die feierliche Übergabe der neuen Trikots durch unseren Geschäftsführer Bernhard Heinrich an die Mannschaft um Betreuer Richard Schlicker.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg! 

Die Madinger-Gruppe investiert weiter in die Zukunft

  • Die Madinger-Gruppe investiert weiter in die Zukunft

Bild: Packten beim Spatenstich kräftig mit an: Arthur Arnold (1. Bürgermeister Gemeinde Euerbach), Jochen Fuchs (Infrastrukturplanung Madinger-Gruppe), Jürgen Madinger, Oliver Madinger (Geschäftsführung Madinger-Gruppe), Michael Bös (Bankhaus Max Flessa) und Alexander Förster (Bömmel Bau GmbH)  

 

Mit dem Spatenstich für den Neubau der bisher größten Fertigungshalle am Firmenhauptsitz in Euerbach bei Schweinfurt erweitert Madinger die Fertigungskapazitäten und legt den Grundstein für das weitere Wachstum.

Der symbolische Spatenstich am Dienstag, den 21.07.2015 war der Startschuss für den Bau einer neuen Fertigungshalle mit rund 1.200 m². „Mit der strategischen Erweiterung unseres Leistungsspektrums sowie dem kontinuierlichen Ausbau unserer Kernkompetenzen stellen wir uns gestärkt für die künftigen Herausforderungen auf“, so Oliver Madinger, Geschäftsführer der Madinger-Gruppe, beim Spatenstich im Euerbacher Gewerbegebiet. 

Damit trägt die Firmengruppe den Kundenanforderungen Rechnung; „Wir als Industriedienstleister sehen uns als Problemlöser für unsere Kunden“, so Oliver Madinger. Mit passgenauen und flexibel verknüpfbaren Dienstleistungen aus den unterschiedlichsten Bereichen bietet Madinger Systemlösungen aus einer Hand. Für ein langfristiges und vor allem erfolgreiches Wachstum ist daher die Investition in die Zukunft unerlässlich. 

„Mit diesem Bau nehmen wir die mittlerweile fünfte Halle hier am Standort Euerbach in Angriff“, so der Geschäftsführer zum Neubau der mit rund 1.200 m² Grundfläche größten Halle am Firmenhauptsitz. Seit der Grundsteinlegung für das Gebäude der heutigen Hauptverwaltung im Jahr 2000 ist das Unternehmen stetig gewachsen. So wurde der Neubau der Härterei (rund 750 m²) 2008 bezogen und das moderne Sägezentrum, mit voll automatisierten Prozessabläufen auf rund 700 m², nahm 2012 den Betrieb auf. Bis Ende 2015 soll die neue Fertigungshalle bezugsfertig sein und die Leistungsfähigkeit des Industriedienstleisters weiter ausbauen. 

Der Standort Euerbach hat für die Madinger-Gruppe dabei einen hohen Stellenwert: „Wir fühlen uns mit der Gemeinde eng verbunden und möchten die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre auch künftig weiterschreiben“, betonte Oliver Madinger. Ihm freue es besonders, dass die Gemeinde auch das aktuelle Bauprojekt nach Kräften unterstützt und so mit Weitblick die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Euerbach vorantreibt. „Auch wir freuen uns, dass die Madinger-Gruppe hier am Firmenhauptsitz weiter investiert und neue Arbeitsplätze schafft“, so Arthur Arnold, 1. Bürgermeister der Gemeinde Euerbach. So stehen am Firmenhauptsitz Euerbach derzeit rund 80 Mitarbeiter (3 Schichten) in Lohn & Brot; weltweit beschäftigt die Madinger-Gruppe über 350 Mitarbeiter. 

Auch künftig soll der Standort, über das aktuelle Bauprojekt hinaus, weiter gestärkt werden. Oliver Madinger ist sich daher sicher, dass der Spatenstich am Firmenhauptsitz nicht der Letzte war.

Voll engagiert am Bau

  • Anerkennung für die 1,0 von Manuel Zänglein

Anerkennung für die 1,0 von Manuel Zänglein

Normalerweise wird die Anerkennungsurkunde der Regierung von Unterfranken nur nach dreijähriger Ausbildungszeit verliehen. Aber mit der überragenden Note von 1,0 erhielt der 19-jährige Manuel Zänglein aus Nüdlingen diese Auszeichnung auch nach seiner zweijährigen Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter.

Bei einer kleinen Ehrung im Landratsamt würdigte stellvertretender Landrat Peter Suckfüll das außergewöhnlich gute Ergebnis und verlieh dem erfolgreichen jungen Mann nicht nur die Urkunde, sondern auch die Geldprämie (75 Euro), wobei der ideelle Wert wesentlich höher einzuschätzen sei.

Kurt Haßfurter, Leiter der Jakob-Preh-Berufsschule, drückte die Überzeugung aus, dass Manuel Zänglein im kommenden Jahr noch einmal an derselben Stelle sitzen werde, denn mit dem gleichen Fleiß wie bisher strebt er jetzt seinen Abschluss als Maurer an.

Viel Lob hatte auch Bernhard Heinrich vom Ausbildungsbetrieb Bömmel-Bau in Nüdlingen für den Geehrten, den seine Firma unbedingt behalten möchte, weil er ganz hinter dem stehe, was er tue. Eigentlich wollte Manuel Zänglein nach der Wirtschaftsschule Bau-Ingenieur werden, aber statt Studium schlug er den praktischen, für ihn richtigen Weg mit dem Ziel Techniker ein. Neben seinen guten Leistungen engagierte sich Manuel Zänglein auch als Klassensprecher. Aus persönlichen Gründen nicht anwesend sein konnte die zweite Empfängerin der Anerkennungsurkunde.

Von Karin Nerche-Wolf - Mainpost Dienstag 8. September 2015

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